Figuren


Nicht mehr die Wand ist Projektionsfläche, nein, es ist der Raum selbst.   ***  Anfragen, Aufträge und Bestellungen:  doris.weigl@illustratorin.at



Eigentlich geschieht es den ganzen Tag mit mir. 

Eigentlich kann ich gar nicht anders. Während ich daheim still in einem Raum stehe, aufgeregt durch das Haus von Freunden gehe, neugierig einen neuen Laden betrete, sehe ich nicht nur Wände, Möbel, Einrichtung. 

Nein, ich sehe alles bunt, bemalt, belebt. Farbe spannt sich wie edler Brokat samten über Funktion, frische Kunst verzaubert das Bekannte, das Alltägliche.

 

Und meine Hände werden unruhig.

Sie werden aktiv. Sie formen, was in meiner Gedankenwelt entsteht, bemalen die Möbel, schenken dem Sessel ein strahlendes Sonnengelb, tauchen das gerade noch unsichtbare Tischchen in dramatisches Purpurrot. Ein wunderschöner Vogel mit sonnengelbem Schnabel und leuchtend buntem Gefieder lässt sich darauf nieder, seine Anmut halb versteckt vom tiefgrünen Dschungel.

 

Ich spüre den Drang, alles, wirklich alles zu bemalen. Nicht bloß Leinwände, Holz und Karton, nein, Truhen, Tische, Stühle, Pinsel, Flaschen, Steine, Konservendosen, Kronkorken, Kleidung, Polster, Schuhe, Wände… einfach alles.

 

Ein scheinbar banaler Gegenstand wird zur Skulptur.

Wird zu einem Kunstwerk, das dem Raum etwas Neues schenkt, ein Gesicht, einen Ausdruck, eine Seele. 

Als Künstlerin wage ich mich damit in die dritte Dimension. Nicht mehr die Wand ist Projektionsfläche, nein, es ist der Raum selbst. Das Kleinod soll von jeder Seite zu betrachten sein, wie das Werk eines Magiers. Es darf, nein es soll „benutzt“ werden, dies aber bewusst und behutsam, ja mit Bedacht. Dank seiner Einzigartigkeit wird es zu einem kunstvollen Sammlerobjekt. 

Jedes Stück ein Unikat. Handbemalt und signiert.

 

Und wöchentlich wächst die Galerie. Weil meine Hände nicht ruhen können.

 

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