Ausstellung Starke FRAUEN

 

StarkeFRAUEN: Ausstellung Doris Maria Weigl und Peter Mario Werner im VOI St. Martin - 1 Oktober, 2021 @ 19:00 - 7 Januar, 2022 @ 22:00

 

Vernissage „Starke Frauen“

Freitag, 1. Oktober 2021, 19: 00 Uhr

Nach all den Beschränkungen präsentieren D.M. Weigl & P.M. Werner erstmals die Ergebnisse rastloser Tage und schlafloser Nächte: „Starke Frauen“.

 

Femissage „Mal‘ dich frei!“

Freitag, 15. Oktober 2021, 19:00 Uhr, Eintritt frei! (eventuell Materialkostenanteil)

Für Frauen und Mädchen. Doris lädt zu einem ganz besonderen Workshop ein: Ein Mal-Event, bei dem es gar nicht so sehr um Technik & Perfektion gehen soll, sondern vielmehr um Mut, Selbstbewusstsein und Gefühl.  „Ich freu` mich auf dich!“

Bitte um Anmeldung bis 8. 10. unter: doris.weigl@illustratorin.at - da erfährst du auch nähere Infos zu Material und Ablauf. 

 

Minissage „Kunst meets Kid“

Freitag, 12. November 2021, Vormittag

Dieser Tag steht ganz im Zeichen unserer Zukunft: Unserer Kinder. Schulklassen, Familien, Kind & Kegel, alle sind herzlich eingeladen – zum Schauen, Staunen und Selbermachen!

 

Familyssage „Kunst & Kekse & Weihnachtsgeschichten“

Sonntag, 19. Dezember 2021, 15:00 Uhr, Eintritt frei!

Inmitten ihrer Welt aus Kunst präsentieren Doris & Peter Auszüge aus ihrem gemeinsamen Kinderbuch „Kehrverte Weihnachten bei Filip Fisch“ und andere bunt-besinnliche Weihnachtsgeschichten.

 

Finissage „Starke Frauen“

Um den Jahreswechsel - Freitag, 7. Jänner 2022, 19:00 Uhr

Ein letztes Mal „Starke Frauen“ im VOI.

Wir sagen fröhlich und dankbar „Lebwohl“, zu dem was war… und „willkommen“ zu allem, was kommen mag!

 


Wenn man sich so wie ich auf eine Ausstellung vorbereitet und recherchiert, kommen schon einige ganz interessante Dinge zutage. 

Große Männer kommen öfter. Männer haben entweder öfter Großartiges geleistet oder sich besser verkauft? Oder öfter die Möglichkeit dazu bekommen? Oder weniger Zeit für die Familie verbracht? Oder offensiver damit nach Außen gegangen? Oder prioritärer von den Medien behandelt? Wahrscheinlich von allem ein bisschen.

Männer sind interessanter. Auch das bereitet mir als Frau Anfang 50 beinahe körperliche Schmerzen. Ich ertappe mich dabei, dass ich älteren Männern beim Malen mehr Interesse widme. Male ich sie „schöner“? Endet die Grazie, die Ausstrahlung einer Frau mit ihrer Jugend? Und wer verdammt hat uns das eingetrichtert?

  

Mich faszinieren Menschen. Naja, die meisten zumindest... Ich liebe es, sie zu beobachten, mir deren Geschichte auszumalen… mich zu fragen, warum tun sie dieses und jenes, warum sind sie das geworden, was sie jetzt sind? Wer waren sie davor? Warum reagieren sie so, wer steckt hinter der Fassade, dieser Maske? In meinen Bildern möchte ich reale Menschen zeigen, mehr als „nur“ ein schönes Gesicht, von deren Leben erzählen. 

 

Mit dieser ersten Ausstellung in meiner neuen Heimat möchte ich ganz besonders Frauen eine Stimme geben. Jenen, die übersehen werden, die in ihrer kleinen Welt jeden Tag aufs Neue Stärke und Mut beweisen. Ich möchte mit meinen Farben zeigen was sie zu sagen haben, wer sie eigentlich sind, wofür sie stehen, wovor sie Angst haben und was sie bewegt. 

Ich möchte mit meiner Kunst etwas bewirken, etwas auslösen. Sei es durch ein Lächeln oder Entsetzen, ungeschönt und ehrlich. Hauptsache man „fühlt“. Echt. 

 

Manche meiner Bilder zeigen einen starken Einfluss von meiner Arbeit als Illustratorin. Ich male nicht nur, es sind nicht nur die Pinselstriche, die ein Werk ausmachen. Es ist ein Gesamtes aus Stiften, Draht, Buchseiten, Blattgold, Blut oder Asche… einfach alles, was mich gerade inspiriert. Ich liebe diese Freiheit in meiner Welt der Kunst. Einfach eintauchen.

Während diesem „Komponieren“ verschiedenster Materialien verschmelze ich mit meinem Werk. Ich schlüpfe in die Rolle des Protagonisten. Bin nicht mehr ich selbst. Ich höre nichts mehr um mich, verliere Zeit und Raum. Ich werde ein wenig ver-rückt. Gebe einen Teil von mir. Bis es zu Ende geht, dieses eine Projekt. Ernüchternd öffne ich wieder die Augen und bin in der realen Welt. Und mir ist kalt. Es dauert ein wenig, bis ich wieder ich bin… wieder lachen kann und das Leben mich wärmt. 

 

Es geschieht den ganzen Tag mit mir. Eigentlich kann ich gar nicht anders. Ich male auch in Gedanken. Immer. Während ich daheim still sitze, aufgeregt durch das Haus von Freunden gehe, neugierig einen neuen Laden betrete oder im Wald spaziere. Meine Finger werden unruhig. Sie werden aktiv. Sie formen, was in meiner Gedankenwelt entsteht. 

Und täglich wächst die Galerie. Weil meine Hände nicht ruhen können.

 

Ich frage mich manchmal, warum ich? Warum habe gerade ich diese Begabung zum Zeichnen und Malen? Was ist mein „Auftrag“? Jeder Mensch hat eine bestimmte Begabung, leider oft in jungen Jahren abtrainiert.

Es ist ein Geschenk. Mein Geschenk. Und ich schätze es wert. Darum werde ich mit meiner Kunst die Welt verändern. Ein Lächeln oder Entsetzen auslösen. Frauen stärken. 

Und das ist erst der Beginn. Es gibt noch viel zu tun! StarkeFRAUEN.